Kellerbrand Humboldtstraße

 teaser kellerbrand humboldtstraße20.10.2021 Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Oschersleben um 22.15 Uhr zu einem Kellerbrand in die Humboldtstraße alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, drang aus mehreren Hauseingängen dichter Rauch. Zunächst kam der Verdacht auf, dass der Rauch durch die Treppenhäuser zog. Schnell war jedoch klar, das es sich um 2 Brandstellen handelte. Aufgrund der neuen Lage löste Einsatzleiter Carsten Loof über die Rettungsleitstelle einen 2.Alarm aus und die Feuerwehren Hornhausen und Hordorf wurden alarmiert.

Aus einem Hauseingang drang besonders dichter Rauch und so ging der 1.Trupp zur Brandbekämpfung in das Mehrparteienhaus vor. Hierbei verletzte sich jedoch ein Kamerad und musste notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Weitere Trupps unter Atemschutz gingen in das Gebäude vor. Die Treppenhäuser waren völlig verqualmt. Die Brandherde konnten mit Hilfe einer Wärmebildkamera zügig ausgemacht werden. Zum einen brannte eine Unterverteilung. Aufgrund der Wärmeeinwirkung schmolz auch ein Zählerschrank. Beim 2.Brandherd handelte es sich um einen 4rädrigen Elektroroller. Beide Brände konnten schnell gelöscht werden. Da die Treppenhäuser komplett verraucht waren, wurden noch vor dem Betreten des Mehrparteienhauses die Mieter angewiesen, auf den Balkonen zu bleiben und ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Sie wurden von den Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei betreut. Einige Mieter hatten das Wohnhaus noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen.

Im Keller wo die Unterverteilung brannte, musste der Strom komplett abgestellt werden. Hier konnte eine Kamerad, welcher von Beruf Elektriker ist, in Absprache mit dem Einsatzleiter die nötigen Maßnahmen durchführen. Nach dem Löschen wurden die Brandstellen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Mit einen Belüftungsgerät wurden der Rauch aus den Treppenhäusern gedrückt. Aufgrund des Stromausfalles in einem Eingang, musste ein Mieter vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden, da ein für ihn notweniges medizinisches Gerät ohne Strom nicht mehr zur Verfügung stand. Aufgrund der starken Verrußung entstand erheblicher Sachschaden.

Gegen 00.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren 46 Kräfte der Feuerwehr mit 11 Einsatzfahrzeugen, 3 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, sowie 2 Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen.

 

 

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